CDU, SPD, und FDP: Vorfahrt für Industrie- und Gewerbegebiete

Die Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Natur werden von ihnen billigend in Kauf genommen.

Am Beispiel des Dinslakener Kooperationsstandortes in Barmingholten, konnten wir uns vor Ort davon überzeugen, dass mit dem Regionalplan Ruhr der Raubbau an wertvollen Grünflächen im Kreis Wesel weiter geht. Das stößt auf Unverständnis – nicht nur bei uns. 

Die betroffenen Flächen im Kreis haben insbesondere für Umwelt-, Natur-, Arten- und Klimaschutz eine wesentliche Funktion. Frank Bosserhoff (NABU) lehnte deshalb bei unserem gestrigen Termin die Kooperationsvereinbarung und den Standort für ein neues Gewerbegebiet in Barmingholten ab. Dieser Meinung schließt sich auch unser Fraktionsvorsitzender Hubert Kück nachdrücklich an und erinnert zudem auf den Verlust landwirtschaftlicher Flächen, die wertvoll und ein nicht endlos vermehrbares Gut sind. Er kritisiert gleichzeitig, dass diese Mehrheit im Kreistag den örtlichen Bürger*innen-Initiativen in den Rücken gefallen sind. Diese fühlen sich nach Aussage von Sven Koltermann von der Barmingholtener Initiative BIGG e. V. Umwelt- und Landschaftsschutz in Dinslaken und Umgebung  „vom RVR verschaukelt.“ Auch die auf Oberhausener Seite lebende Fraktionsvorsitzende der GRÜNE Steffi Opitz betrifft es nicht nur persönlich, wenn diese riesige Fläche versiegelt wird. „Es gärt in mir, mich auch für die Dinslakener Seite einzusetzen.“
 

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