Kreisgrüne begrüßen Pflichtpfand auf ökologisch nachteilige Getränkeverpackungen

Die im Kabinett verabschiedete Novelle zur Verpackungsverordnung findet die Unterstützung der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

03.05.01 –

Die im Kabinett verabschiedete Novelle zur Verpackungsverordnung findet die Unterstützung der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Der Entwurf von Bundesumweltminister Trittin sei die Konsequenz aus der zunehmenden Menge an Einwegverpackungen, die nicht selten nach Gebrauch achtlos weggeworfen würden.

Dazu betont Elisabeth Hanke-Beerens, grünes Mitglied im Kreistag und im Umweltausschuss: "Das Pflichtpfand auf Getränkedosen und andere Einwegverpackungen ist angesichts des sinkenden Anteils der Mehrwegverpackungen nur folgerichtig. Wer in Zukunft dennoch eine Einwegdose kauft, wird durch das Pfand auch finanziell dazu ermuntert, sie ordnungsgerecht zu entsorgen. Dadurch wird auch die Vermüllung der Landschaft verringert."

Die Kritik seitens einiger Getränkehersteller können die Bündnisgrünen im Kreistag nicht nachvollziehen. "Die Getränke-hersteller hatten es selbst in der Hand, die Mehrwegquote zu erhöhen und ein Pflichtpfand zu verhindern. Das ist bedauerlicherweise nicht geschehen", so Hanke-Beerens weiter.
Die Bündnisgrünen im Kreistag halten es für wichtig, die neue Verpackungsverordnung rasch umzusetzen. Nach der ersten Phase der Umsetzung sollte dann bilanziert werden, ob diese Verordnung die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt hat. "Sollte sich die Mehrwegquote nicht deutlich verbessert haben, muss die Verpackungsverordnung überarbeitet werden. Zunächst aber gilt es, die richtigen und wichtigen Absichten der Novelle konsequent umzusetzen", betont Elisabeth Hanke-Beerens.

Presseerklärung der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

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