Kreis Wesel http://gruene-kreis-wesel.de http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_schliessen_sich_forderungen_der_bi_salzbergbaugeschaedigten_nrw_an/ GRÜNE schließen sich Forderungen der BI Salzbergbaugeschädigten NRW an! http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_schliessen_sich_forderungen_der_bi_salzbergbaugeschaedigten_nrw_an/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_schliessen_sich_forderungen_der_bi_salzbergbaugeschaedigten_nrw_an/ Am 12.04.2018 werden an einem runden Tisch erstmals Kreisverwaltung und Bürgerinitiative... Am 12.04.2018 werden an einem runden Tisch erstmals Kreisverwaltung und Bürgerinitiative zusammentreffen. 

Zu diesem Termin hat die Bürgerinitiative ihre Forderungen veröffentlicht, die von der GRÜNEN Kreistagsfraktion voll unterstützt werden.

Das Schreiben der BI finden Sie hier:

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Wed, 14 Feb 2018 13:45:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/finanzpolitik_nach_dem_giesskannenprinzip_unserioes_und_politisch_kurzsichtig/ Finanzpolitik nach dem Gießkannenprinzip - Unseriös und politisch kurzsichtig http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/finanzpolitik_nach_dem_giesskannenprinzip_unserioes_und_politisch_kurzsichtig/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/finanzpolitik_nach_dem_giesskannenprinzip_unserioes_und_politisch_kurzsichtig/ GRÜNE Kreistag Wesel zum GROKO-Vertrag „Nach all dem, was bekannt geworden ist, muss ich feststellen: Hier werden auf Kosten der nächsten Generationen kurzfristig Klientelinteressen befriedigt. Das ist keine nachhaltige Politik. Es ist ein Aussitzen in Anbetracht der großen Probleme, vor denen wir stehen“, erklärt Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag Wesel.

 „Ich sehe es als sehr problematisch an, dass sich die angekündigten Vorhaben auf einen deutlich höheren Betrag summieren als 46 Milliarden Euro. Versprechen wie jene, mehr Geld in den EU-Haushalt einzuzahlen oder die Verteidigungsausgaben gemäß des Wirtschaftswachstums zu erhöhen, können nur erfüllt werden, wenn noch mehr Gelder eingenommen werden als gedacht!“

 

GROKO lebt auf Pump – Bürger müssen es später auslöffeln und die Staatsschulden abtragen

„Aus dem Koalitionsvertrags ist Versagen herauslesen. Obwohl es so viel Geld in den Kassen gibt wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik, versäumen es die angehenden Koalitionäre, dringende strukturelle Reformen anzugehen. Statt die Weichen für die Zukunft zu stellen, leben CDU, CSU und SPD von der Hand in den Mund“, so Hubert Kück weiter. „Herrn Martin Schulz kann man keinen Glauben schenken. Er ist ein Wendehals. Heute so – morgen so. Die Ämter, die im Koalitionsvertrag ausgehandelt wurden, sind ein Versorgungsbahnhof für die Herren Schulz und Co.“

Finanzpolitik nach dem Gießkannenprinzip

Sozial unausgewogen:

Eine echte Steuerreform wird weiter aufgeschoben. Die ungleiche Verteilung des Vermögens in Deutschland wird nicht angepackt. Auch das grundlegende Problem, dass viele Menschen Vollzeit arbeiten und der Staat dennoch zahlen muss, damit diese Leute das Existenzminimum erreichen, wird nicht ernsthaft angegangen. Das ist ein Flickenteppich, aber keine ernsthafte Investition in die Zukunft.

Klimaschutz? Mangelhaft!

Wir sind die vielleicht letzte Generation, die den Klimawandel noch aufhalten könnte und so das Leben in Deutschland lebenswert zu halten. Die Große Koalition gibt die Klimaschutzziele für 2020 auf. Anstatt jetzt entschlossen den Hebel umzulegen, wird die Politik der Absichtserklärungen weitergeführt. Es werden keine konkreten Maßnahmen, die den Klimawandel noch stoppen könnten, benannt.

Kniefall vor der Automobilindustrie statt Verkehrswende:

Gerade im Kreis Wesel wissen wir um die notwendige Bedeutung von Mobilität. Mangels ausgebautem ÖPNV ist hier häufig das Auto die einzige Möglichkeit zur Arbeit und zur Schule zu kommen.

Lobbyismus der Autoindustrie wird von CDU und SPD nichts entgegengesetzt

Statt Deutschland in die mobile Zukunft zu bringen - leiser, smarter, emissionsfrei - tut die GRKO nichts davon. Stattdessen wird die Luftverkehrssteuer abgeschafft und mögliche Abgasbetrüger werden weiter geschont.

 

Digitale Diaspora - Rechtsanspruch auf schnelles Internet soll es erst von 2025 an geben - das ist am Ende der nächsten Legislatur!

Die Digitalisierung ist die entscheidende Frage für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in unserem Land. Daher ist die Ankündigung, den Breitbandausbau massiv voranzutreiben, nur zu begrüßen. Völlig ungeklärt ist, wie der letzte Meter bis zum Anschluss des einzelnen Haushalts gewährleistet wird. Die Bürger*innen gerade in den ländlichen Gebieten, wie im Kreis Wesel, leben damit weiter in einer digitalen Diaspora.

Keine Lösung für die Gesundheitskrise

Gerade in den ländlichen Gebieten brauchen wir dringend eine Reform des Gesundheitssystems. Die Arztpraxen werden weniger und auch in den nächsten Jahren werden weitere Praxen schließen, ohne dass eine Nachfolge geregelt ist. Der von der Großen Koalition angekündigte Zuschlag für Ärzt*innen in strukturschwachen Gebieten ist dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es fehlen ganz einfach ausgebildete Ärzt*innen. Deshalb brauchen wir mehr Medizinstudienplätze und dafür braucht es konkrete Maßnahmen und nicht nur einen halbherzigen Satz auf Seite 100 im Koalitionspapier. Natürlich muss sich dafür auch die Finanzierung des Gesundheitssystems ändern. Die Zwei-Klassen-Medizin hat sich überlebt, aber die Große Koalition weigert sich weiter, den Weg in die Bürgerversicherung zu gehen!

 

Pflegenotstand bleibt ungelöst

Schwerpunktsetzung fehlt: Auch wenn die Große Koalition immerhin verstanden hat, dass es ein strukturelles Problem in der Pflege gibt, fehlt ihr immer noch der Mut, dieses konsequent anzupacken. 8000 Stellen sind schön und gut, aber in der Realität ist das weniger als eine Stelle für jede Einrichtung. Um den Knoten zu lösen, muss jetzt massiv in die Pflege investiert werden, aber die Große Koalition packt dies auch in ihrem dritten Anlauf in den letzten 13 Jahren nicht an.

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Mon, 12 Feb 2018 12:22:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/anfrage_im_kreistag_resistente_keime_in_badeseen_und_gewaessern/ Anfrage im Kreistag „Resistente Keime in Badeseen und Gewässern“ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/anfrage_im_kreistag_resistente_keime_in_badeseen_und_gewaessern/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/anfrage_im_kreistag_resistente_keime_in_badeseen_und_gewaessern/ Am 06.02.2018 veröffentlichte der NDR in einer Recherche, dass in Niedersachsen viele Badeseen,... Am 06.02.2018 veröffentlichte der NDR in einer Recherche, dass in Niedersachsen viele Badeseen, Flüsse und Bäche mit multiresistenten Keimen verseucht sind. Diese Bakterien sind gegen mehrere Antibiotika, teilweise sogar gegen Not-/Reserve-Antibiotika resistent. Der BUND hat bereits die Vermutung geäußert, dass auch im Rhein Antibiotika-Resistente Bakterien gefunden werden könnten. am 06.02.2018 veröffentlichte der NDR in einer Recherche, dass in Niedersachsen viele Badeseen, Flüsse und Bäche mit multiresistenten Keimen verseucht sind. Diese Bakterien sind gegen mehrere Antibiotika, teilweise sogar gegen Not-/Reserve-Antibiotika resistent. Der BUND hat bereits die Vermutung geäußert, dass auch im Rhein Antibiotika-Resistente Bakterien gefunden werden könnten.  

 

Dazu haben wir im Kreistag folgende Anfrage gestellt:

1.    Wie, durch wen und in welchem Intervall wird die Sauberkeit des geklärten Wassers im Kreis Wesel kontrolliert?

2.    Wird dabei auch auf multiresistente Erreger getestet?

3.    Welche Maßnahmen wird die Kreisverwaltung ergreifen, um zu verhindern, dass sich multiresistente Bakterien in unseren Gewässern verbreiten?

4.    Gibt es Informationen oder Vorgaben seitens der Landes- oder Bezirksregierung, wie mit möglichen multiresistenten Keimen im Wasser vorbeugend umgegangen werden soll?

5.    Liegen der Kreisverwaltung Erkenntnisse über multiresistente Keime im Rhein, in Oberflächengewässern oder im Grundwasser vor? Wenn nein, ist geplant, dies zu überprüfen?

6.    Auf welche Art und Weise können multiresistente Keime in Abwässer, Fließgewässer und Badeseen im Kreis Wesel gelangen? Welche Bereiche wären besonders gefährdet?

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Thu, 08 Feb 2018 15:08:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/die_afrikanische_schweinepest_breitet_sich_rasant_aus_ernste_bedrohung_auch_fuer_unsere_schweinehalter/ Die Afrikanische Schweinepest breitet sich rasant aus. Ernste Bedrohung auch für unsere Schweinehalter http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/die_afrikanische_schweinepest_breitet_sich_rasant_aus_ernste_bedrohung_auch_fuer_unsere_schweinehalter/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/die_afrikanische_schweinepest_breitet_sich_rasant_aus_ernste_bedrohung_auch_fuer_unsere_schweinehalter/ An der Seuche verenden in den Ländern östlich von Deutschland stetig mehr Wild- und Hausschweine.... An der Seuche verenden in den Ländern östlich von Deutschland stetig mehr Wild- und Hausschweine. Waren es im Jahr 2017 in Polen, Tschechien, Rumänien, der Ukraine und den drei baltischen Staaten 4140 gemeldete Fälle, so lagen die Zahlen allein für Januar 2018 schon bei 759 Fällen!

Diese Zahlen lassen darauf schließen, dass die Entwicklung eine rasante Dynamik angenommen hat.

Gegen diese Krankheit gibt es keinen Impfstoff. Zum Schutz gegen eine weitere Ausbreitung müssen in den Infektionsgebieten Schweine in den Mastanlagen gekeult werden. Ein Verkauf des Schweinefleisches ist verboten.

Für Fachleute ist klar, dass als größte Gefahr für das Einschleppen der Seuche nach Deutschland immer noch der Mensch gilt und nicht die Übertragung von Tier zu Tier. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit bei der Tier-zu-Tier-Übertragung beträgt 15 bis maximal 30 Kilometer pro Jahr. Wie aber die Ausbreitung in Russland zeigt, kann der Erreger in kontaminierten Schweineprodukten entlang der Autobahnen schnell Sprünge von über 1000 Kilometern machen.

"Die Infektion ist eine reale und ernste Bedrohung auch für die Landwirte im Kreis Wesel. Und das Auftreten der Seuche in Deutschland ist nur noch eine Frage des Wanns und nicht des Obs“, so Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag.

Aus diesem Grund stellt die GRÜNE Kreistagsfraktion nachfolgende Fragen an den Fachausschuss des Kreises Wesel, um zu erfahren, mit welchen Maßnahmen die Verwaltung versucht, die Seuche einzudämmen.

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Sehr geehrter Herr Bovenkerk,

zur Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest wird in der Öffentlichkeit wiederholt gefordert, dass vermehrt Jagd auf Wildschweine gemacht werden soll.

Dazu bitten wir Sie für die nächste Sitzung des Umwelt- und Planungsausschuss um die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes „Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest“ und im Rahmen dessen um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie viele Wildschweine wurden im Jahr 2017 im Kreis Wesel geschossen? Welche Abschusszahlen waren geplant?

2. Wie und durch wen werden getötete oder verendete Wildschweine auf Krankheitserreger kontrolliert?

3. Sieht die Kreisverwaltung einen Bedarf, die Jagd auf Wildschweine zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest zu intensivieren?

4. Die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest verläuft in der Regel entlang von Verkehrswegen, was nahe legt, dass vor allem der Mensch für die Verbreitung der Seuche verantwortlich ist. Welche Maßnahmen zur Kontrolle von Transit-LKWs sind seitens der Verwaltung geplant oder wurden bereits eingeleitet?

5. Wie werden Rast- und Parkplätze gesichert, um die Infektion von Wildschweinen durch weggeworfene Lebensmittelreste auszuschließen?

6. Gibt es eine Übersicht über möglicherweise kontaminierte Tiertransporte, Kleidung oder Maschinen, die aus dem Baltikum, Ostpolen oder der Tschechischen Republik durch den Kreis Wesel fahren?

7. Wie viele Mastschweine werden derzeit im Kreis Wesel gehalten? Besteht für die Tiere in Massentierhaltungsbetrieben eine erhöhte Ansteckungsgefahr? 

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Thu, 08 Feb 2018 12:11:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_kreistag_wesel_die_schulsozialarbeit_in_den_schulen_darf_nicht_gestoppt_werden_kontinuitaet_und_verlaesslichkeit_ist_einzufordern/ GRÜNE Kreistag Wesel: Die Schulsozialarbeit in den Schulen darf nicht gestoppt werden. Kontinuität und Verlässlichkeit ist einzufordern! http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_kreistag_wesel_die_schulsozialarbeit_in_den_schulen_darf_nicht_gestoppt_werden_kontinuitaet_und_verlaesslichkeit_ist_einzufordern/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/gruene_kreistag_wesel_die_schulsozialarbeit_in_den_schulen_darf_nicht_gestoppt_werden_kontinuitaet_und_verlaesslichkeit_ist_einzufordern/ Der Bund hat sich verpflichtet, im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets, die Schulsozialarbeit... Der Bund hat sich verpflichtet, im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets, die Schulsozialarbeit an den Schulen zu finanzieren. Seit 2014 kommt er dieser Verpflichtung nicht mehr nach. In NRW hat die damalige Rot-Grüne Landesregierung daraufhin diese Lücke mit einem Förderprogramm von 48 Millionen Euro geschlossen. Ob das Programm von der Schwarz-Gelben Landesregierung weitergeführt werden soll, bleibt bisher offen.

Dazu erklärt Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag Wesel: „Die Schulsozialarbeit leistet eine für das Schulsystem notwendige, flankierende Aufgabe. Diese Arbeit ist dauerhaft dringend nötig und kann nicht nach Tageslaune der jeweiligen Landesregierung mal finanziert werden und mal nicht.

Schulsozialarbeit muss durch das Land langfristig finanziert werden.

Im Kreis Wesel ist die gute Arbeit der Schulsozialarbeiter*innen nicht mehr wegzudenken; an den Berufskollegs, den Förderschulen, aber auch an den Schulen in kommunaler Trägerschaft. Diese Arbeit kontinuierlich fortzuführen ist zwingend notwendig, denn Schulsozialarbeit ist ein wesentlicher Baustein, um Bildungsarmut und soziale Ausgrenzung effektiv zu bekämpfen.

Darum fordern wir die Landesregierung auf, das Förderprogramm zu entfristen.

Denn klar ist auch: Das Land ist dafür verantwortlich, dass in den Schulen weiter gute Arbeit stattfindet, durch Lehrer*innen aber auch durch Sozialarbeiter*innen. Dementsprechend muss die Landesregierung auch das Geld für das Personal zur Verfügung stellen. Es kann nicht sein, dass sich das Land aus der Verantwortung herauszieht und der Kreis Wesel die Finanzen schultern muss. Klar ist: Die Arbeit muss gemacht werden.“ 

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Tue, 06 Feb 2018 12:03:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/unterstuetzung_der_kommunen_bei_der_integration_ist_notwendig-1/ Unterstützung der Kommunen bei der Integration ist notwendig http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/unterstuetzung_der_kommunen_bei_der_integration_ist_notwendig-1/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/unterstuetzung_der_kommunen_bei_der_integration_ist_notwendig-1/ Zur Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, die Integrationspauschale in Teilen an die... Zur Ankündigung der schwarz-gelben Landesregierung, die Integrationspauschale in Teilen an die Kommunen weiterleiten zu wollen, erklärt Hubert Kück, Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion in Wesel:

„Die Integration von Geflüchteten findet vor allem über Bildung, die Integration in den Arbeitsmarkt und die Bereitstellung von Wohnraum statt. Sie ist langfristig angelegt und wird zu einem relevanten Teil von den Kommunen finanziert und organisiert. Hierfür stellt der Bund den Ländern in den Jahren 2016 bis 2018 mit der sogenannten Integrationspauschale insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Obwohl CDU und FDP in den vergangenen Jahren aus der Opposition heraus wiederholt eine Weiterleitung der Mittel an die Kommunen gefordert haben, sah der erste schwarz-gelbe Haushaltsentwurf nach der Regierungsübernahme keine entsprechende Regelung vor.

Angesichts weiter steigender Steuereinnahmen des Landes haben die GRÜNEN im Landtag NRW daher wie auch schon die Kommunalen Spitzenverbände in den Beratungen für den Landeshaushalt gefordert, über die Schlüsselzuweisungen im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes 2018 (GFG) 175 Millionen Euro an die Kommunen weiterzuleiten, um sie finanziell entsprechend zu unterstützen und an den Bundesmitteln zu beteiligen. Ein entsprechender Änderungsantrag wird zur abschließenden Lesung des Landeshaushalts gestellt.

Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen, denn die Landesregierung beugt sich dem Druck und die Regierungsfraktionen kündigen an, 100 Millionen Euro für die Integration von Geflüchteten an die Kommunen weiterzureichen. Das stellt allerdings angesichts der außergewöhnlich guten Steuereinnahmen und der weiterhin guten wirtschaftlichen Lage keine Wohltat der Regierung, sondern ein minimales Entgegenkommen dar.

Auch bleibt die Ankündigung weit hinter dem zurück, was speziell die CDU den Kommunen im Wahlkampf versprochen hat – in ihrem Landtagswahlprogramm forderte sie eine komplette Weiterleitung. Wie auch schon beim Sozialticket und der Sozialberatung für Geflüchtete scheint Schwarz-Gelb immer erst dann zur Vernunft zu kommen, wenn der öffentliche Protest unüberhörbar ist. Mit konzeptioneller und sachorientierter Politik ehrbarer Kaufleute hat das herzlich wenig zu tun.

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Mon, 15 Jan 2018 12:50:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosat_geisterfahrt_der_bundesregierung/ Glyphosat-Geisterfahrt der Bundesregierung http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosat_geisterfahrt_der_bundesregierung/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosat_geisterfahrt_der_bundesregierung/ Bundesregierung will vor dem EuGH die Veröffentlichung von Glyphosat-Studien verhindern Bundesregierung will vor dem EuGH die Veröffentlichung von Glyphosat-Studien verhindern

Die Bundesregierung mischt sich in einem Gerichtsverfahren zwischen Abgeordneten der Grünen/EFA-Fraktionen aus dem EU-Parlament und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) über den Zugang zu Studien zur Risikobewertung von Glyphosat ein. Im Sommer hatte die Abgeordneten den Europäischen Gerichtshof angerufen, um Zugang zu den Studien zu erhalten, auf deren Basis die EFSA das Herbizid Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hatte. Wie jetzt bekannt wurde hat sich die Bundesregierung am 30. November der Klage der Agrochemie- Unternehmen Monsanto und Cheminova gegen den Zugang zu diesen Studien angeschlossen, da die Riskobewertung für Glyphosat im europäischen Zulassungsverfahren beim Bundesinstitut für Risikobewertung lag. Dazu sagt der Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

"Die Glyphosat-Geisterfahrt der Bundesregierung geht weiter. Das Untergraben der Transparenz ist die nächste Episode im unverantwortlichen Handeln der Bundesregierung bei Glyphosat. Die Bundesregierung stellt den Schutz von Lobbyinteressen über den Schutz von Gesundheit und Umwelt. Das öffentliche Interesse an der Risikobewertung von Glyphosat muss höher gewichtet werden als die Geschäftsinteressen von Monsanto. Die europäischen Bürger haben ein Recht zu erfahren, wie eine so wichtige Beurteilung zustande kommt. Beim Thema Glyphosat hat die Bundesregierung jegliches Vertrauen verspielt. Sie muss ihren Kurs korrigieren und sollte den Zugang zu den Studien ermöglichen."

Mitteilung des EuGH zum Einschreiten der Bundesregierung in das Verfahren:
http://extranet.greens-efa-service.eu/public/media/file/1/5420

Hintergrund zur Klage der Grünen Abgeordneten:
https://www.greens-efa.eu/en/article/news/greens-efa-go-to-court-over-lack-of-transparency-on-glyphosate

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten:
bit.ly/2jmp0lA

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Thu, 07 Dec 2017 12:52:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/burghofbuehne_dinslaken_gruene_blicken_hinter_die_kulissen/ Burghofbühne Dinslaken: Grüne blicken hinter die Kulissen http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/burghofbuehne_dinslaken_gruene_blicken_hinter_die_kulissen/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/burghofbuehne_dinslaken_gruene_blicken_hinter_die_kulissen/ Anfang Dezember besuchten Vertreter der Grünen Kreistagsfraktion Wesel auf Einladung von Marie... Anfang Dezember besuchten Vertreter der Grünen Kreistagsfraktion Wesel auf Einladung von Marie Förster, Schauspielerin an der Burghofbühne, die Burghofbühne in Dinslaken.

Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender, und Christian Drummer-Lempert, Kreistagsmitglied ließen sich dabei von Marie Förster über die Arbeit des Theaters und die Bedingungen, unter denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort arbeiten, informieren.

Die beiden Grünen Politiker waren beeindruckt von dem Blick „hinter die Kulissen eines Theaters“. Kultur, das zeigte sich sehr eindringlich, lebt von einer Kultur der Auseinandersetzung, dem Blick über konventionelle Grenzen, dem produktiven Umgang mit dem Ungewohnten.

In diesem Spannungsfeld agieren auch die MitarbeiterInnen der Burghofbühne. Die vielfältigen Programme, der breite Wirkungskreis der Dinslakener Bühne unterstreichen das hohe Engagement des Ensembles.

Bei aller Diskussion der letzten Jahre um die Kostenbeteiligung des Kreises an der Burghofbühne steht für die Grünen im Kreistag Wesel außer Frage, dass sich der Einsatz des Kreises für die Burghofbühne lohnt und dass dies auch fortgesetzt werden soll.

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Thu, 07 Dec 2017 11:18:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosatgenehmigung_durch_csu_minister_skandaloeser_alleingang/ Glyphosatgenehmigung durch CSU-Minister: Skandalöser Alleingang http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosatgenehmigung_durch_csu_minister_skandaloeser_alleingang/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/glyphosatgenehmigung_durch_csu_minister_skandaloeser_alleingang/ Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat in einem Alleingang das höchst... Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat in einem Alleingang das höchst umstrittene Umkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der Brüsseler Abstimmung mit abgesegnet. Es darf damit weitere 5 Jahre in der EU verwendet werden.

Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion Wesel: „Dieser Skandal muss Folgen haben: Die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichtungs-mittels Glyphosat ist ein Schlag ins Gesicht von Umwelt und Verbrauchern! Dabei war Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mit seiner Zustimmung in Brüssel das unrühmliche Zünglein an der Waage.

Christian Schmidt (CSU) hat dabei gegen alle Regeln der Regierungszusammenarbeit verstoßen, denn die ebenso zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) war weiterhin dagegen.

Die Verlängerung von Glyphosat ist Gift für das Vertrauen in Europa. Denn europaweit hatten über 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger das Ende von Glyphosat auf unseren Äckern gefordert. Jede neue Bundesregierung muss diesen fatalen Kurs korrigieren und entschieden gegen Glyphosat vorgehen.

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Frankreichs: Dort soll Glyphosat/Roundup komplett von Äckern verbannt werden. Dies muss jetzt auch in Deutschland geschehen.

Wir sollten alle nationalen Möglichkeiten ausschöpfen, um

• Glyphosat in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen zu verbieten

• Glyphosat für den Privatgebrauch zu verbieten.“

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Wed, 29 Nov 2017 14:54:00 +0100
http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/modellregion_grundwasserschonende_landwirtschaft_fuer_alle_ein_gewinn/ Modellregion Grundwasserschonende Landwirtschaft: Für alle ein Gewinn http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/modellregion_grundwasserschonende_landwirtschaft_fuer_alle_ein_gewinn/ http://gruene-kreis-wesel.de/news/news-detail/article/modellregion_grundwasserschonende_landwirtschaft_fuer_alle_ein_gewinn/ Die Auftaktveranstaltung für eine Modellregion Grundwasserschonende Landwirtschaft in der letzten... Die Auftaktveranstaltung für eine Modellregion Grundwasserschonende Landwirtschaft in der letzten Woche hat zum einen Irritationen, die im Vorfeld entstanden waren, ausräumen können und zum anderen die positiven Wirkungen einer solchen Modellregion deutlich gemacht.

Dies ist das Resümee der Teilnehmer der Grünen Kreistagsfraktion Wesel, Gabriele Obschernicat, Sachkundige Bürgerin, und Jürgen Bartsch, Kreistagsmitglied.

Obschernicat: „Sicher hätte sich die Kommunikation direkt nach dem Beschluss des Umweltausschusses für eine Modellregion noch verbessern lassen. Aber nun habe ich den Eindruck, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind und wissen, was das Grundanliegen dieser Modellregion ist.“

Bartsch ergänzt: „Deutlich wurde, dass das Problem Nitrat da ist und deshalb angepackt werden muss. Die Vertreter der Wasserwerke machten deutlich, dass es eine breite Spreizung bei den Messwerten gibt, die von ein- bis zu dreistelligen Nitratwerten reicht. Grenzwert der deutschen Trinkwasserverordnung ist ein Nitratgehalt von 50 Milligramm pro Liter. Das heißt, dass Handlungsbedarf gegeben ist; Wasser ist nun einmal Grundlage unseres Lebens. Mit diesem Lebensmittel gilt es sorgsam umzugehen. Denn Nitrat kann gesundheitsschädlich sein, wenn es sich im menschlichen Körper zu Nitrit umwandelt und im Blut die Sauerstoffaufnahme verhindert.“

Vor dem Hintergrund zu hoher Nitratwerte im Grundwasser klagte die EU-Kommission gegen Deutschland. Im Falle einer Verurteilung drohen der Bundesregierung hohe Geldstrafen.

Dies kann, so die beiden Grünen Vertreter, vermieden werden, wenn nun vorausschauend das Problem Nitrat bearbeitet wird. Wo konkret ergibt sich Handlungsbedarf? Wie lässt sich überschüssiges Nitrat vermeiden oder besser verwerten? Wie sieht die Stoffstrombilanz in der Landwirtschaft aus? Wie können die Wasserwerke jetzt und zukünftig mit dem Problem umgehen?

Diese und weitere Fragen sind nun nach der Auftaktveranstaltung anzugehen.

Bartsch: „Ich halte es für sehr positiv, dass sich die Runde mit großer Übereinstimmung darauf verständigt hat, an dem Thema weiterzuarbeiten. Auch wenn dies eine freiwillige Aufgabe ist, die mit einem Grünen Antrag angestoßen wurde: Ein vorausschauendes Handeln zur Schonung unseres Grundwassers ist unverzichtbar!“

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Wed, 29 Nov 2017 14:47:00 +0100